Ganzheitliche News,Texte, Bilder,Musik ,Videos
| Von Krishnamurti zu "Siddharta" | 12:40, 25 Mar 2010 |
|
|
|
| Die Traditionelle Chinesische Medizin | 15:09, 23 Feb 2010 |
|
|
|
| Pioniere der Medizin - Heilkunst im alten Rom | 19:37, 22 Feb 2010 |
|
|
|
| Stufen (Hermann Hesse) | 23:42, 29 Aug 2009 |
|
|
|
| Desiderata - ein Leben in der Balance | 00:29, 07 Dec 2009 |
|
|
|
| Wer ist Urs Hochstrasser? | 22:41, 02 Dec 2009 |
|
Schon als Kind fragte ich mich, warum können Menschen erkranken, wenn sie verregnet werden. Tiere aber können im Regen stehen und bleiben trotzdem gesund. Was hindert uns daran, eine zähe Natur wie die Tiere zu haben? Viel später, als ich in der Küche der Bircher-Benner Klinik arbeitete, fragte ich mich erneut, warum die menschliche Natur so schwach sei, dass die Menschen so elend krank würden. So entschied ich, etwas dafür zu tun. Dies hat meine Lern- und Lehrtätigkeiten durchwegs geprägt. Ich wollte es genau wissen: Es wäre mir jedenfalls eine Freude, wenn Sie von meiner Tätigkeit profitieren könnten. Schon als Kind fragte ich mich, warum können Menschen erkranken, wenn sie verregnet werden. Tiere aber können im Regen stehen und bleiben trotzdem gesund. Was hindert uns daran, eine zähe Natur wie die Tiere zu haben? Viel später, als ich in der Küche der Bircher-Benner Klinik arbeitete, fragte ich mich erneut, warum die menschliche Natur so schwach sei, dass die Menschen so elend krank würden. So entschied ich, etwas dafür zu tun. Dies hat meine Lern- und Lehrtätigkeiten durchwegs geprägt. Ich wollte es genau wissen: Es wäre mir jedenfalls eine Freude, wenn Sie von meiner Tätigkeit profitieren könnten. hier geht's zur Website von Urs Hochstrasser |
|
| Hilft die Ernährung (Obst und Gemüse) gegen Depressionen? | 12:03, 03 Nov 2009 |
|
Wer hauptsächlich unzubereitete Nahrung wie Fisch, Gemüse und Obst isst, senkt sein Risiko Depressionen zu bekommen Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft offenbar gegen Depressionen. Laut einer britischen Studie des University College London leiden Menschen, die häufig zubereitete Nahrung zu sich nehmen, eher an Depressionen. Nicht behandelte Lebensmittel dagegen helfen, das Risiko zu senken. Die Forscher teilten rund 3.500 Studienteilnehmer in zwei Gruppen auf: diejenigen, die viel zubereitete Nahrung essen und diejenigen, die sich von naturbelassenen Lebensmitteln ernähren. Anschließend wurden die Personen fünf Jahre beobachtet und auf Krankheiten auf Depressionen untersucht. Ergebnis: Die gesunden Esser zeigten ein 26 Prozent geringeres Risiko, an Depressionen zu erkranken, so Studienautorin Dr. Archana Singh-Manoux. Die Gruppe mit den zubereiteten Mahlzeiten habe dagegen ein um 58 Prozent erhöhtes Depressionsrisiko. |
|
| Was ist Meditation? Ein Videobeitrag (english) | 00:26, 28 Apr 2009 |
|
Videobeitrag (YOU TUBE) der sehr anschaulich zeigt, was in der Meditation passiert.. Weiterlesen |
|
| Der Dalai Lama zur Weltlage | 12:05, 03 Nov 2009 |
|
|
|
| Erwachen ist Heilung | 23:02, 01 Nov 2009 |
|
|
|
| Abnehmen mit Vollwertkost | 18:57, 15 Oct 2009 |
|
|
|
| Partnersuche kostenlos - Lablue | 11:53, 08 Oct 2009 |
| Sei Du selbst! | 12:43, 03 Oct 2009 |
|
Ich sollte, ich müsste... das geht doch nicht, ich kann doch nicht... Was tun Menschen nicht alles, um anerkannt, leistungsfähig, "okay" zu sein, dazuzugehören, sich anzupassen, so zu sein, wie sie glauben, sein zu müssen... Wie oft wird etwas verbogen, zurecht gebogen, mit allen möglichen Mittelchen dorthin manipuliert, wo es sein sollte... Gefühle, Gedanken, Verhaltensmuster... das Bemühen, sich selbst zu verbiegen, kann eine Menge an Problemen auslösen. |
|
| Vollwertküche - Gesundheit, die man schmeckt. Eine Einführung! | 17:57, 27 Jul 2009 |
|
|
|
| Satsang mit Samarpan | 16:34, 12 Sep 2009 |
|
|
|
| 3000 Buddhisten aus 50 Ländern meditierten im Allgäu | 10:41, 17 Aug 2009 |
|
Hamburg/Immenstadt - Mehr als 3000 Buddhisten aus über 50 Ländern meditierten im Allgäu beim Internationalen Buddhistischen Sommerkurs / größtes jährliches Buddhistentreffen Deutschlands abgeschlossen Am Sonntag, den 16. August ist der Sommerkurs des Buddhistischen Dachverbands Diamantweg (BDD) e.V. in der Nähe von Immenstadt am Allgäuer Alpsee mit buddhistischen Zeremonien und Vorträgen zu Ende gegangen. Mehr als 3000 überwiegend junge Buddhisten aus über 50 Ländern, darunter Staaten wie Peru, Kuba, Antigua und Sri Lanka, hatten sich seit dem 4. August auf den Wiesen des buddhistischen Europazentrums versammelt, um gemeinsam zu meditieren und traditionelle Belehrungen anzuhören. Ein Höhepunkt war zu Beginn des Kurses der Besuch Seiner Heiligkeit des 17. Gyalwa Karmapa Thaye Dorje. Das 26 Jahre alte Oberhaupt einer der größten buddhistischen Schulen Tibets lobte das Engagement der Teilnehmer, die neun Stunden und mehr pro Tag meditierten und den gesamten Kurs ehrenamtlich organisierten. Auch von der Atmosophäre und dem freundlichen Umgang der Teilnehmer untereinander war der Karmapa beeindruckt: "Bitte bewahrt eure gute Freundschaft und euer Vertrauen zueinander," sagte er. "Wenn ihr meditiert und die Mittel des Buddhismus anwendet, werdet ihr langfristig zahllosen Wesen nutzen können." |
|
| Satsang-Szene in Deutschland - Lehrer und Sucher und Leidende | 09:49, 20 Jul 2009 |
Die Menschen, das Leiden und die Suche nach einem Ausweg
Der Buddha lehrte uns: Das Leben ist dukkha, leidhaft.Das ist die erste edle Wahrheit!Alter, Krankheit und Tod sind Leiden. Von Geliebtem getrennt zu sein, ist Leiden. Mit Ungeliebtem zusammen zu sein ist Leiden. Nicht zu bekommen, wonach man sich sehnt ist Leiden. Etwas anderes zu wollen als das, was jetzt in diesem Augenblick hier ist, ist Leiden. Einsamkeit, Traurigkeit, Hilflosigkeit ist Leiden. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Jeder Mensch ist dem Leiden preisgegeben. Der Buddha hat alle Formen des Leids aufgezeigt..und den Weg, das Leiden zu beenden.Jeder Mensch leidet, der eine mehr, der andere weniger, je nach Schicksal oder Karma, ganz wie man will. Und wenn das Leid und die Hilflosigkeit so gross werden, dass wir es nicht mehr ertragen können...dann fangen wir Menschen an zu suchen nach einem Ausweg. Wir möchten glücklich sein und uns selbst verwirklichen.Das die tiefste Wurzel unseres Leidens nicht aussen zu finden ist, in den Umständen, den Dingen und den Beziehungen, in die wir uns verstrickt haben, wird immer offensichtlicher, je wacher wir für uns selber werden. Es wird klarer, dass wir selber das Leid erzeugen, von dem wir uns befreien wollen.Die Psychologen, die Priester, die Philosophen geben uns keine endgültigen Antworten. Sie bewegen sich im Kreis ihrer Lehrmeinungen, Systeme, Gedanken und bemerken, wenn es gut geht, dass die Gedanken selber nur Erscheinungsformen sind..wie Wolken am Himmel. Und an jedem Himmel erscheinen seine eigenen Gedanken, die wie Seifenblasen herunterschweben und in der Berührung mit dem Seins-Grund zerplatzen, so schillernd sie auch gewesen sein mochten. Nichts Gedachtes ist wahr, da unbeständig und relativ. Nicht mal die Materie, auf die wir uns stützen mögen ist wirklich, wie die Quantenphysik uns sagt. Letztlich sind alle Erfahrungen, die wir machen, Projektionen unserer Sehnsüchte..unserer gedanklichen Verstrickung in die Zustände.Wie heisst es in einem Lied: "Illusionen blühn der Wirklichkeit...pflückt sie auf dem Wege die Erfahrung, welken sie geschwind..."
Und während wir von unseren Sehnsüchten vorwärts getrieben werden und uns in unseren Träumen von Glück und Leid verstricken, fliesst wie ein Fluß dahin das reale Leben . . das unser tieferer Traum ist, aus dem es zu erwachen gilt. . .
ADVAITA: oder die Suche nach Selbstverwirklung und Glück
An dieser Stelle kommt die Advaita-Lehre, die Lehre vom Einssein, deren heilige Männer wie Ramana Maharshi und Papaji (Indien) uns eine Reihe von Satsang-Lehrern beschert haben, die immer mehr Zulauf erfahren von Menschen auf ihrer Suche nach Frieden und Glück. Samarpan, Madhukar, Eckhart Tolle..und viele andere..es werden immer mehr, wie es scheint....es mangelt nicht an Lehrern. Und so findet jeder Suchende früher oder später genau den Lehrer, von dem er sich angezogen fühlt. Und der Lehrer führt den Suchenden an den Punkt, alle Hoffnungen und Träume aufzugeben, genau diesen einen Augenblick zu verwirklichen, den wir Gegenwart nennen. Gegenwart ohne Gedanken daran, was es ist und wo es hinführt. Einfach nur Sein! Samarpan, der inzwischen bekannte und von einer grossen Fan-Gemeinde umgebene Lehrer Sam Golden, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, weisst öfter darauf hin, dass Jesus sagt: "Wollt Ihr eingehen ins Himmelreich, so werdet wie die Kinder!" Unschuldig, naiv, nur dem Augenblick ergeben, alles andere zeigt sich dann. Und alles was sich zeigt, ist so wie es ist vollkommen.Der Grund, warum so viele Menschen zum Satsang (ein Sanskrit-Wort, welche Begegnung in Wahrheit bedeutet) gehen und ihrem Lehrer zuhören ist die Atmosphäre des völligen Angenommenseins. Jeder ist so wie er ist. Egal, was gesagt wird, es wird angenommen, der Mensch kann sich sicher und frei fühlen...erlebt Aufmunterung und Annahme durch den Lehrer, hört, dass alles gut so ist wie es ist. Er erlebt das Gefühl: Ich bin ok! Die Menschen fühlen sich angenommen und nicht bewertet. Wähend das gesellschaftliche Leben hart, zuweilen grausam ist, man ständig bewertet und gefordert wird...ist Satsang wie ein Spaziergang im Wald..Stille und Frieden. Obwohl gesprochen wird, wirkt hinter den Worten eine Stille, in der alles enthalten ist..die Sehnsucht, die ungelebten und unerfüllten Träume, die Ängste, die Hoffnung, die Gefühle. Und immer wieder die Einladung vom Lehrer, zurückzukehren in den Moment, den Augenblick, die Gegenwart...alles loszulassen, die Aufmerksamkeit auf den Körper zu richten..die Gedanken an die eigene Geschichte loszulassen...Und wenn eine Emotion im Sucher aufsteigt..zum Bespiel Wut, oder Trauer, oder Unsicherheit...dann lautet die Frage an den Suchenden:"Darf das hier sein?" oder "Ist jetzt etwas hier, was nicht hier sein darf, was nicht ok ist?" Kaum jemand traut sich dann zu sagen: nein, ich will keine Angst mehr haben, ich will nicht traurig sein, ich will nicht arbeitslos sein"...denn im Advaita-Spiel wird die Kunst des vollständigen Annehmens und Loslassen gepflegt.Manche Satsang-Sucher sprechen von einer neuen Sucht. Sie sind süchtig geworden nach Satsang, wie sie zugeben. Und Sarmapan antwortet dann: "Das ist die beste Sucht, die du jemals hattest!"Und tatsächlich: ADVAITA und die Begnung mit Satsang-Lehrern hilft Menschen, die Begrenzungen durch ihre eigenen Gedanken und Vorstellungen zu durchschauen , ein wenig wacher und bewusster zu werden und dadurch mehr innere Ruhe und geistigen Frieden zu finden. Das gilt vor allem für Menschen, die ein relativ gefestigtes und entwickeltes ICH bzw. EGO haben und die von ihrer innerern Sehnsucht bewegt, mehr in die Tiefe schauen wollen und die Fassaden bürgerlichen Lebens und angelernter Konzepte hinterfragen. Insofern ist die Wirkung die von Satsang ausgeht hilfreich und segensreich für die Menschen, die sich davon angezogen fühlen und kann das Leben immens bereichern und lebendiger und freudvoller machen. Und so ist Advaita mit seinen Suchern, den Gurus, Meistern und Lehrern eine Art ganzheitliche Therapie, die oft die Rückbindung der Menschen an etwas wachruft, was wir Gott, Stille oder universelle Kraft nennen könnten und was ein "heilende" Wirkung für die Menschen hat.
Die ADAVAITA-Falle
So hilfreich wie die Einladung zum Satsang ist, so segensreich es ist, einen Lehrer zu finden, an dem man sich orientieren kann: die Probleme des Alltags wollen gelebt und angemessen angeschaut und verarbeitet werden. Ob Arbeitslosigkeit, Stress, Angst, Depression oder Liebesleid. Das EGO, welches daran leidet und die Umstände nicht ändern kann und immer wieder leidvolle Erfahrungen macht, muss erst einmal ein wirkliches STARKES ICH werden im psychologischen Sinne, bevor man es loslassen kann. Hier liegt eine Gefahr, die auch als ADVAITA-FALLE bekannt ist. Der Sucher sagt sich, dass ja ohnehin alles in Ordnung ist und er eigentlich ja gar nichts weiter zu tun braucht, weil so, wie es ist, alles vollkommen ist. Dies gilt allerdings nur für denjenigen Menschen, der auch tatsächlich im Zustand absoluter Verwirklichung lebt, der Einssein als lebendige Erfahrung lebt. Für alle anderen gilt: sich davor zu hüten, dem weltlichen und bewertenden ICH abzuschwören und nun dem neuen "ICH-des-Alles-ist-Eins-und-OK" Raum zu geben. Beides sind Projektionen und führen unweigerlich in die Irre.Der Satsanglehrer schickt Dich nicht zum Therapeuten, wenn du traurig bist oder mit handfesten Depression zu seinem Satsang kommst. Er sagt, es ist nichts dabei, wenn du arbeitslos, bist. Geniesse einfach diese Zeit mit Dir. Aber die leidhaften Erfahrungen haben auch eine reale Wurzel in diesem relativen Leben. Und so sind einige Sucher, die Advaita als Fluchtpunkt nehmen, als Droge konsumieren, ihr altes EGO mit dem ICH-BIN-EINS-EGO vertauschen und anstehende Lebensfragen nicht lösen. Auf diese Weise verfestigt sich das Leid und die Verwirrung. Und so führt gemäss dem Prinzip von Ursache und Wirkung, was der Buddha verkündet hat...jenes zu diesem, und dieses entsteht, weil jenes war..usw. Die Kette des bedingten Entstehens und Vergehens. Das ist Karma oder Schicksal, je nachdem, wie man es sehen will. Aus diesem Hamsterrad rauszuspringen und frei zu werden von allen karmischen Begrenzungen heisst: selbst ein Buddha zu werden..ein vollständig Erwachter.Und solange man nicht vollständig erwacht und verwirklicht ist, ein Buddha geworden ist, sollte man sein Leben auf der praktischen Seite so leben, wie es angemessen und hilfreich ist, damit man weniger leiden muss. Und das kann heissen: einen neuen Job finden, eine Psychotherapie machen, um mich von Blockaden und Ängsten zu befreien, mich verlieben und es geniessen, egal wie lange das Verliebtsein anhält...
Was bleibt zu tun?
Advaita ist für die meisten Suchenden ein schöne Idee und das Gefühl von Angenommensein in der Begegnung mit Lehrern. Das menschliche Gehirn neigt leider dazu, aus allem, was es erfährt eine Idee zu machen. Aus diesen Ideen zu erwachen in den absoluten Seinsgrund..."erleuchtet" zu werden...ist reine Gnade, wie auch die Satsanglehrer einräumen. Am besten gibt man die Suche nach der Erleuchtung auf und auch die Vorstellung, durch Advaita würden sich die Lebensprobleme lösen. Denn Satsang löst keine Probleme im relativen Leben, noch führt es zur "Erleuchtung". Und wenn doch jemand behauptet erleuchtet zu sein, so sicher nicht wegen Satsang, sondern trotzdem.Man muss nur die Suche aufgeben, denn was bereits hier ist, kann weder gesucht noch gefunden werden. Atmen geschieht, es kann nicht gesucht und nicht gefunden werden. Wahrheit und Wirklichkeit ist immer hier und jetzt und kann nicht gesucht und gefunden werden. Suchst Du, so bist bist Du nicht frei, denn Deine Suche bindet Dich. Alle, die je gesucht haben, die wirklich tief gesucht haben, die von Meister zu Meister, von Kloster zu Kloster, nach Indien,auf den Grund des Meeres getaucht oder auf den Gipfel Ihrer Einsamkeit geklommen sind, haben schliesslich entdeckt, dass es nichts zu finden gibt. Und indem sie ihre Gedanken und ihr EGO und ihre Vorstellungen erschöpft haben, fanden sie, wenn die Suche erfolgreich war: Leere! Nichts! Nothing! Nirvana!Wie sagte der von Samarpan gerne und oft zitierte Jesus: "Die Wahrheit macht Euch frei!"Wer sich tiefer für Zusammenhänge zwischen sprituellen Schulen wie Advaita, Buddhismus, Meditation und psychotherapeutischen Verfahren und ihre Auswirkungen auf das praktische Erleben interessiert, hier der Bericht eines Menschen aus unserem westlchen Kulturkreis, der bereit war, offen über seine persönliche Erfahrung zu berichten. Hier der Link: Buddhismus & PsychotherapieIch hoffe, dieser Artikel ist suchenden Menschen hilreich.
|
|
| Neuer Wirkstoff gegen Angst- Und Panikattacken entdeckt | 15:50, 19 Jun 2009 |
|
Jeder siebte Bundesbürger entwickelt im Laufe
seines Lebens eine Angsterkrankung, die therapiert werden muss. Gängige angstlösende Medikamente (Anxiolytika) basieren auf der Wirkstoffklasse der Benzodiazepine. Diese beruhigen die Patienten und verringern rasch die Angstgefühle. Unerwünschte Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Medikamententoleranz und Entzugsprobleme machen eine langfristige Einnahme jedoch problematisch. Wissenschaftler um Rainer Rupprecht, Fellow am Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie, konnten nun erstmals den Nachweis erbringen, dass über einen neuartigen Mechanismus auf der Grundlage von Neurosteroiden, welche sich vom Hormon Progesteron ableiten, neue Anxiolytika entwickelt werden können. Ein solches Medikament zeigte im Tierexperiment sowie in einer klinischen Studie deutlich weniger Nebenwirkungen. (Science Express 18. Juni 2009) Wenn Angstgefühle ein normales Maß übersteigen und ohne erkennbaren Grund auftreten, kann eine Angsterkrankung vorliegen. Betroffene leiden meist erheblich im privaten und beruflichen Leben. Neben Psychotherapie und Antidepressiva, welche erst nach längerer Zeit wirken, können Benzodiazepine meist kurzfristig und schnell die Angst dämpfen. Bei längerer Einnahme treten jedoch erhebliche Nebenwirkungen wie Toleranzentwicklung, Abhängigkeit und Entzugsprobleme auf. Auf der Suche nach neuen Wirkmechanismen von Antidepressiva und Anxiolytika forschen Florian Holsboer und Rainer Rupprecht vom Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie seit Jahren daran, wie Neurosteroide, die neuronale Kommunikation im Gehirn beeinflussen. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Pharmakonzern Novartis in Basel, untersuchten sie nun die Wirkung einer neuen Substanzklasse. Die Substanz XBD173 beeinflusste dabei positiv die Synthese von körpereigenen Neurosteroiden und bewirkte so die Dämpfung neuronaler Kommunikation, wie die Wissenschaftler mithilfe von Gehirngewebe der Maus nachweisen konnten. Auch auf der Verhaltensebene zeigte XBD173 im Tiermodell eine angstlösende Wirkung, ohne dass sedierende Effekte, wie sie vergleichsweise bei Benzodiazepinen auftraten, beobachtet werden konnten. "Ich bin hoch erfreut, dass unsere bereits vor Jahren entwickelte Hypothese, durch Beeinflussung von körpereigenen Neurosteroiden angstlösende Wirkungen zu erzielen, heute ihre wissenschaftliche Bestätigung erfährt," sagt Florian Holsboer zu diesen neuesten Befunden. Um die Wirkung von XBD173 erstmals beim Menschen zu prüfen, konzipierten beteiligte Ärzte eine klinische Studie, bei der 70 gesunde, freiwillige Versuchspersonen getestet wurden. Den Probanden wurde das das Neuropeptidfragment CCK-4 gespritzt, das für zwei bis fünf Minuten eine kurze Angst- und Panikattacke auslöste. Erhielten die Probanden XBD173 war die Angst nicht mehr entsprechend auslösbar. Auch das Benzodiazepin Alprazolam dämpfte die Angstgefühle. Hier berichteten die Versuchsteilnehmer jedoch - im Gegensatz zu XBD173 - über unerwünschte Müdigkeit nach Einnahme und Entzugssymptome nach Absetzen des Präparats. Die Forscher haben somit über die Stimulierung der Neurosteroidsynthese mittels des Translokator-Proteins 18 einen neuen Mechanismus zur Behandlung von Angsterkrankungen entdeckt, der ein günstigeres Nebenwirkungsprofil als Benzodiazepine aufweist. Darüber hinaus wurden die Rahmenbedingungen definiert, wie solche Studien auch an gesunden Versuchspersonen durchgeführt werden können. "Der erfolgreiche Einsatz eines experimentell induzierbaren Angstmodells bei gesunden Probanden erleichtert zukünftig die Entwicklung neuartiger Anxiolytika, da Wirkstoffprüfungen in ihrer frühen Phase nicht unbedingt am Patienten durchgeführt werden müssen", sagt Rainer Rupprecht. Dabei sei ihm bewusst, dass die Erkenntnisse, die an Gesunden gewonnen werden, nicht 1:1 auf Patienten übertragen werden könnten. "Sie ersetzen nicht die nötigen Zulassungstests an Patientenkollektiven." Originalarbeit: Rainer Rupprecht, Gerhard Rammes, Daniela Eser, Thomas C. Baghai, Cornelius Schüle, Caroline Nothdurfter, Thomas Troxler, Conrad Gentsch, Hans O. Kalkman, Frederique Chaperon, Veska Uzunov, Kevin H. McAllister, Valerie Bertaina-Anglade, Christophe Drieu La Rochelle, Dietrich Tuerck, Annette Floesser, Beate Kiese, Michael Schumacher, Rainer Landgraf, Florian Holsboer, Klaus Kucher: Translocator Protein (18 kDa) as Target for Anxiolytics Without Benzodiazepine-Like Side Effects Science (2009), Online-Vorabpublikation Science Express 18. Juni 2009 Kontakt: Dr. Barbara Meyer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Max-Planck-Institut für Psychiatrie +49 89 30622-616 bmeyer@mpipsykl.mpg.de
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2009/... - Wie reagiert das Gehirn bei Panikstörungen?
http://213.155.73.172/tvsender/stations/mpg/index.asp?VideoNr=481&player=2 - Die Spur der Angst (Video)
|
|
| Kundalini-Yoga...eine Einführung (english) | 16:58, 28 May 2009 |
Video-Einführung in Kundalini Yoga (english)
|
|
| Gabriela Montero - Portrait - Geniale Klavierspielerin spielt "selbstvergessen" Improvisationen | 14:42, 20 May 2009 |
|
Gabriela Montero (* 10. Mai 1970 in Caracas, Venezuela) ist eine venezolanische Konzertpianistin. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie im Alter von fünf Jahren. Ihr Konzert-Debüt gab sie als Achtjährige mit dem „Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar“ unter José Antonio Abreu und erhielt ein Stipendium der Regierung, um in den USA zu studieren. Weiterlesen |
|
| Satsang mit Samarpan - Thema Beziehung | 14:55, 27 Apr 2009 |
|
...der Weisheitslehrer Samarpan aus San Francisco, ein Schüler von OSHO und Papajii spricht über das Thema Beziehung... in Liebe sein und was das wirklich bedeutet..(YOU TUBE Video mit deutscher Direktübersetzung) Weiterlesen |
|
| Jarrah singt gentleness bei einem Satsang mit Gangaji... | 14:37, 27 Apr 2009 |
|
ein intimes Lied, wunderschön und berührend... hören Sie rein, wenn Sie möchten (YOU TUBE) Weiterlesen |
|
| Eckhardt Tolle - der deutschstämmige Weistheitslehrer...spricht über die Stille | 17:04, 28 May 2009 |
|
In einer einfühlsamen Video-Botschaft (YOU TUBE) spricht Tolle über die wesentlichen Dinge des Menschseins in einfachen Worten, in einer für die Menschen immer komplizierteren Welt..
|
|
| 1-23 von 23 |