“Die einzelnen Teile sollten nicht ohne Behandlung des Ganzen kuriert werden. Man darf nicht versuchen, den Körper ohne die Seele zu heilen. Wenn Kopf und Körper gesund sein sollen, muß zuerst die Seele geheilt werden.”

Platon von 427-347 vor Christus

"Ich glaube, dass Heilen auf nicht-materiellem Weg, durch geistige Methoden, eine Zukunft ungeahnter Möglichkeiten hat. Und ich glaube, dass ihr Bereich allmählich über das, was wir heute, zu Recht oder Unrecht, als ‘funktionell’ bezeichnen, hinauswachsen und auch alles Organische umschliessen wird. Ich sehe die Morgenröte einer neuen Zeit vor mir aufleuchten, in der man gewisse chirurgische Eingriffe, z.B. an inneren Gewächsen, als blosse Flickarbeit ansehen wird, voller Entsetzen, dass es überhaupt einmal ein so beschränktes Wissen um Heilmethoden gab. Dann wird kaum noch Raum sein für althergebrachte Arzneimittel. Es liegt mir fern, die moderne Medizin und Chirurgie irgendwie herabzusetzen, ich hege im Gegenteil grosse Bewunderung für beide. Aber ich habe Blicke tun dürfen in die ungeheuerlichen Energien, die der Persönlichkeit selbst innewohnen, und in solche von ausserhalb liegenden Quellen, die unter gewissen Bedingungen durch sie hindurchströmen und die ich nicht anders als göttlich bezeichnen kann. Kräfte, die nicht allein funktionelle Störungen heilen können, sondern auch organisch bedingte, die sich als blosse Begleiterscheinungen seelisch-geistiger Störungen herausstellten."

Prof. Dr. med. Carl Gustav Jung (1875-1961)
(weltweit bekannter Schweizer Psychiater und Psychotherapeut)

 

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.

(Eugen Roth 1970)

rheker_grafik.jpg, 39kBSobald wir das Dasein als Ganzheit erfassen
und jede Krankheit als Reifen begreifen,
wird uns das Leben geheilt entlassen
um höhere Sphären zu durchstreifen,
um alles Werden und Vergehn
als Spiel der Einheit zu verstehn.

Der Verstand ist ruhelos…wandert hin und her zwischen Angst und Gier , Wut und Trauer, zwischen Überaktivität und Trägheit, zwischen Einsicht, gutem Willen und Resignation. Er hofft und bangt, denkt an gestern und an morgen..nur diesen Moment jetzt, das Hier-und-Jetzt, das verpasst er. Und somit verpasst er Dich.

Das ist die Wurzel aller Krankheiten.